
Ein lange verlassenes Gasthaus, das ich schon seit längerem fotografieren wollte. Es gibt praktisch nur einen möglichen Standort, von dem aus diese Aufnahme gemacht werden kann, und meine bislang kürzeste Brennweite – 21mm – war nicht kurz genug für das ganze Gebäude. Aber inzwischen habe ich mir das Voigtländer 1:4,5/15mm zugelegt, und nun passt das Haus ins Bild, auch nach der drastischen Perspektivkorrektur. Das Objektiv bietet eine respektable Leistung und ist im besten Sinne preiswert (auch wenn die Auflösung zu den Ecken recht plötzlich abnimmt)! Ich würde sogar sagen, dass es mich angenehm überrascht hat. Es ist ebenso kompakt wie meine anderen Linsen und passt daher perfekt in meine Fototasche, und es macht einen beruhigend soliden Eindruck. Was will man mehr?
Potentielle Käufer eines gebrauchten Exemplars sollten aber unbedingt darauf achten, dass es sich um die aktuelle „Version III“ des Objektivs handelt! Der Vorgänger ist berüchtigt für Farbsäume im Randbereich.
Leica M11 Monochrom + Voigtländer 1:4,5/15 Super Wide Heliar asph. III






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