Hallo Welt!
Mein Name ist Thomas Röder, ich bin ein alter Mann und seit einigen Jahren Wahl-Niederrheiner. Meine vielleicht größte Leidenschaft (die nicht gleichzeitig ein Laster genannt werden müsste) ist die Fotografie.
Mein fotografischer Weg begann im zarten Alter von 14 Jahren mit einer gebrauchten Praktika Super TL und Zugang zum Fotolabor eines Gemeindezentrums. Über zahlreiche Stationen und mit einigen Unterbrechungen führte er mich schließlich in die digitale Gegenwart in Gestalt der Leica M11 und Capture One.
Da ich also schon am Anfang mit einem Bein in der Dunkelkammer stand, hat mich das Denken in Tonwertkurven geprägt, ebenso wie die Vorstellung, dass die Verarbeitung eines Bildes nach der Aufnahme ein fester Bestandteil des Fotografierens selbst ist. Vermutlich deshalb kommt mir im digitalen Zeitalter die Arbeit im RAW-Format ganz selbstverständlich vor, und tatsächlich konnte ich mich überhaupt erst für Digitalkameras erwärmen, als ich zu verstehen begann, wie das praktisch (und theoretisch) funktioniert.
Warum rodfoto?
Ganz einfach: in meiner Jugend nannten mich einige Freunde „Rod“, und ich habe bis heute an diesem Alter Ego festgehalten. Als ich nun vor der Herausforderung stand, mir einen Domainnamen auszudenken, der einfach, prägnant und verfügbar sein sollte, kam mir das gerade recht.
Aber warum überhaupt?
Tja, warum? Vor über 10 Jahren hatte ich mir ein Profil bei einer dieser typischen Foto-Community-Websites zugelegt, um als Antwort auf die Frage „Was fotografierst du denn so?“ darauf verweisen zu können. Dort ergiessen sich die hochgeladenen Bilder in einen endlosen Strom an Material, der dann in einem Meer aus Empfehlungen, Follows und Likes mündet. Auf die Dauer musste ich feststellen: ich bin einfach kein Community-Typ, und die Präsentation der Bilder gefällt mir auch nicht wirklich. Außerdem verspüre ich manchmal den Drang, einen Textbeitrag zu veröffentlichen bzw. Bilder ausführlicher zu kommentieren. So kam ich schließlich auf die Idee, die Sache selbst in die Hand zu nehmen.